Die PUSTEBLUME feiert!

Die Pusteblume wird 30 Jahre

30 Jahre Pusteblume heißt 30 Jahre Engagement,

30 Jahre Elterninitiative,  inzwischen im Herzen von Lübbecke.

 

Viele waren skeptisch vor 30 Jahren:

Ein eigener Kindergarten, wie wollen Eltern das schaffen?

Sie haben es bis heute geschafft!

 

Und das feiern wir am Samstag, den 17. September von 15 bis 18 Uhr.

Ehemalige und Interessierte sind herzlich eingeladen mit uns zu feiern.

Wie gewohnt sorgt ein reichhaliges Buffet für das leibliche Wohl.

Arrivederci und bye bye, komm wieder mal vorbei…

Mit diesem Lied wurden 6 Kinder aus der Pusteblume verabschiedet..

Luka Maxim, Silas, Celia, Lana, Lea und Linda kommen zur Schule.

Doch vorher gab es ein kleines Abenteuer, eine Übernachtung im Burgmannshof.

Auch weitere Wünsche gingen in Erfüllung:

Eine Abendwanderung durch Lübbecke mit Pizza essen bei SILVIO und Eisessen bei PACINI.

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Am nächsten Morgen wurden die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern feierlich verabschiedet. Natürlich rollte die Wunschkugel nochmal im Sitzkreis und es gab ein leckeres Frühstücksbuffet. Zum Schluß überreichten die Elternihren Kindern eine selbstgebastelte Schultüte.

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Dschungel in der Pusteblume

100_1597  Nachdem wir die für alle beeindruckende Vorstellung des Dschungelbuches im Espelkamper Söderblomgymnasiums besucht haben, interessierte uns dieses Thema intensiv.

Und wir wollten wissen:

Wo ist der Dschungel…      100_1656   In Lübbecke?100_1649100_1659

Welche Tiere leben dort…

Warum wachsen die Bäume und Pflanzen dort so reichlich…

 

Wir haben uns in Büchern informiert, geforscht, gebastelt und gespielt.

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Der Höhepunkt war ein Dschungelabenteuer!

Pusteblumen unterwegs…

… so hieß das Motto im Frühling und Sommer.

Wir waren häufig unterwegs, im Wald, zu Stadtrundgängen, ins Freibad,137_0740

fuhren mit dem Zug nach Holzhausen, 137_07182015-05-19 13.54.42

machten einen Fußgängerführerschein,

es gab einen Fahrradtag mit kleiner Radtour  und Fahrradüberprüfung.101_0976

 

und vieles mehr…101_0971

 

 

 

 

Doch der Höhepunkt war eine 3tägige Reise an den Dümmer, OHNE ELTERN!

655847Mit sehr viel Freude und Spaß waren alle 3 bis 6jährigen Kinder dabei.

Die interessanten Tage gingen viel zu schnell vorbei, denn bei sehr gutem Wetter kam keine Langeweile auf. Gleich am ersten Tag wurde eine Fahrradtour mit den mitgebrachten Kinderrädern, Laufrädern und Rollern veranstaltet. Zunächst  ging es zum nahegelegenen Strand, an dem die selbstgebauten Holzschiffchen ausprobiert wurden.  Anschließend starteten  die älteren Kinder zum Aussichtsturm und legten insgesamt 6 km mit ihren Kinderrädern zurück.

Ein Höhepunkt am nächsten Tag war die Schifffahrt über den Dümmer nach Lembruch. Dort besuchte die Gruppe das Dümmermuseum und wurde sehr kindgerecht über die Entstehung des Sees und das Leben der Tiere am See informiert. Anschließend ging es zum Spielen auf die große Sanddüne und das Lunchpaket wurde in gemütliche Runde verzehrt.

Am späten Nachmittag gab es noch ein Highlight: Schwimmen und Planschen im See.

Während der gemeinsamen Mahlzeiten im großen Speisesaal knüpften die Kinder  immer wieder nette Kontakte zu anderen Schülern und zum Personal. Jeden Abend wurde es gemütlich mit Liedern und natürlich einer Gutenachtgeschichte.

Am letzten Tag rundeten Fußballspielen auf dem Bolzplatz und ein Eis in der nahegelegenen Eisdiele die Reise ab.

Am Nachmittag konnten die Eltern ihre Kinder stolz und mit deutlich gestärktem Selbstbewusstsein wieder in Empfang nehmen.

„Wir wollen Theater spielen, und es sollen Hexen und Zauberer eine Rolle spielen“,

so war die einheitliche Meinung unserer zukünftigen Schulanfänger.My beautiful picture

Tessa Schlattmeier

(Praktikantin im letzten Jahr der Erzieherinnenausbildung)

sammelte  Ideen mit den Kindern für ihr Prüfungsprojekt.

2Ihr Ziel war es, die 3Kinder von Anfang an einzubeziehen in ihre Planung, denn das große Oberthema hieß „Partizipation“.

Sie ging auf Wünsche der Kinder ein, so dass diese sehr motiviert waren mitzumachen. Und so wurde Schritt für Schritt das Theaterstück entwickelt, immer wieder diskutiert und abgestimmt. Mit viel Engagement bauten die Kinder Kulissen, verteilten Rollen und stellten Kostüme zusammen. Sie bastelten Einladungen und Eintrittskarten, denn der Höhepunkt war die Aufführung am  Großelternnachmittag.

Und dann  war es soweit: In der  Piazza, wie der neue Gruppenraum im Burgmannshof genannt wird, belebten die kleinen Akteure die Bühne und erhielten den wohlverdienten Applaus. Anschließend stärkten sich alle mit selbstgebackenen Kuchen.

Pratizipation ist ein Bildungsauftrag in Kindertagesstätten und meint, dass eine Teilhabe der Kinder und auch Eltern an verschiedenen Entscheidungen im Kindergartenalltag stattfindet. Ein wichtiges Erziehungsziel dabei ist, dass Kinder lernen, ihre eigenen Ideen, Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu äußern. Die Kinder lernen ihre Meinung zu vertreten und in der Diskussion auch andere Standpunkte zu hören und zu akzeptieren.

Partizipation ist eine Grundhaltung bei uns:

  • Wir gestehen Kindern einen freien Willen zu.
  • Wir bieten Reibungsfläche zur Auseinandersetzung.
  • Der Erwachsene  ist  ein Gegenüber,  der das einzelne Kind in seiner Persönlichkeit  ernst nimmt
  • Die Mitarbeiter sehen Beschwerden der Kinder und Eltern als Chance.
  • Die Beteiligung von Kindern und Eltern und eine höchstmögliche Transparenz der Arbeit ermöglichen Vertrauen und Zufriedenheit.

Die Aufgabe der Mitarbeiter ist es, Strukturen im Alltag zu schaffen, die Beteiligung von Kindern erwünschen und möglich machen.

  • Morgenkreis

Hier werden Wünsche und Beschwerden der Kinder und auch Mitarbeiter diskutiert. Durch kindgerechte Abstimmungsverfahren lernen die Kinder ihre Meinung zu vertreten und erfahren dadurch, dass sie Einfluss nehmen können.  Der Tages- und Wochenablauf wird besprochen. Aufgaben werden verteilt. Unstimmigkeiten werden wahrgenommen und gemeinsam geklärt. Regeln werden gemeinsam und logisch aufgestellt. Die Kinder werden an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligt. Das heißt, die Partizipation gibt den Kindern die Möglichkeit, den Kindergartenalltag aktiv mitzugestalten.

  • Projekte mit starker Kinderbeteiligung

Die Mitarbeiter beobachten die Kinder und nehmen Interessen der Kinder  wahr. Daraus ergeben sich mögliche Projektthemen, die mit den Kindern abgesprochen werden. Der Erwachsene bietet Impulse. Gemeinsam mit den Kindern entwickeln sie den Weg und besprechen „wohin es gehen soll“.

  • Beteiligung der Kinder an Alltagssituationen   -  mit Kindern Alltag leben

Die Kinder werden nach ihren Interessen  an Arbeiten beteiligt, z. B. in der Küche, beim Tischdecken, im Garten. Wir übernehmen zusammen Verantwortung für das Leben in der Pusteblume.

  • Wünsche der Kinder

Der Rahmen des Alltags ist weitestgehend vorgegeben, um den Kindern wichtige Orientierung und Sicherheit zu bieten. In diesem Rahmen gibt es Entscheidungsmöglichkeiten.

z.B. kann man sich in der Ruhephase entscheiden zwischen: Schlafen, Ruhen, Geschichte hören oder ruhiges Spielen.

Wenn es nach draußen geht,  gibt es auch die Möglichkeit im Haus zu spielen oder umgekehrt. Natürlich erfordert das wiederum die Einhaltung von bestimmten Regeln.

Erzieherinnen reflektieren ihre Haltung zur Partizipation regelmäßig